Heiratshandel / Handel in die Ehe

Heiratshandel liegt vor, wenn Frauen zum Zweck der Eheschließung von vermeintlichen Ehepartnern nach Deutschland eingeladen werden und innerhalb der Visumzeit (meist drei Monate) oder in der Ehezeit entgegen ihrem Willen sexuell oder als billige Arbeitskraft ausgebeutet und dann nicht selten "entsorgt" / "auf die Straße gesetzt" werden.

Die Täter nutzen die abhängige Aufenthaltssituation, um die Frau zu erpressen – sie drohen beispielsweise damit, der Ausländerbehörde die Trennung bekannt zu geben, so dass die Frau ausreisen muss und ihr Aufenthaltsrecht in Deutschland verliert. Während der Zeit bei ihrem (vermeintlichem) Ehemann werden die Frauen gezielt von der Außenwelt isoliert, sie dürfen weder die Sprache erlernen noch Kontakte knüpfen.

Hier einige Lebensgeschichten.

Mit Frauenhandel in die Ehe (Heiratshandel) ist nicht Zwangsheirat gemeint. Zu Zwangsheirat erfahren Sie mehr unter:

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Frauenhandel in die Ehe


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