contra ist in Schleswig-Holstein die einzige Fachstelle gegen Frauenhandel und engagiert sich deshalb auch für einheitliche Regelungen auf Landesebene. contra arbeitet daran, rechtliche Regelungen in Bezug auf Frauenhandel in spezielles Landesrecht zu übertragen und die konkrete, praktische Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auf Landesebene festzulegen. Diese Einflussnahme erfolgt unter anderem durch gezielte Forderungen, Einmischung sowie durch die Beratung der jeweiligen Landesministerien.
Außerdem arbeitet contra mit anderen landesweiten Stellen zusammen, u.a. dem Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und der Landesverbandes Frauenberatung e.V., ist eingebunden in den „Runden Tisch Opferschutz“ und leitet den FachArbeitskreis-Frauenhandel.
Der Aufbau landesweiter Zusammenarbeit und die kontinuierliche Einflussnahme dienen dazu, ein gemeinsames Konzept zu schaffen, wie in Schleswig-Holstein mit Betroffenen von Frauenhandel umgegangen und wie gegen diese Straftat vorgegangen wird. Ziel von contra ist es, besonders die Unterstützung für betroffene Frauen auszubauen und zu optimieren. Um sowohl die tägliche Beratungspraxis und Versorgung der betroffenen Frauen gewährleisten zu können, sowie auch auf politischer und gesetzlicher Ebene Einfluss nehmen zu können und somit ebenfalls für die Opfer tätig zu werden, bedarf es einer sehr guten und vielfältigen Vernetzung, z.B. im Opferschutz. contra bringt neue Kooperationen auf den Weg und pflegt bestehende Vernetzungen.