Was ist Frauenhandel

Frauenhandel in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse

Diese Form der Ausbeutung kann als moderne Sklaverei bezeichnet werden. Die Ausbeutung der Arbeitskraft betrifft größtenteils Migrantinnen, die nach Deutschland gekommen sind, um hier zu arbeiten. Häufig geraten diese Frauen in illegale Arbeitsverhältnisse oder werden mit Niedriglöhnen ausgebeutet. Ihre Tätigkeiten, ihre Arbeitszeiten und -bedingungen sowie ihr Lohn stehen in krassem Missverhältnis zu den sonst üblichen Bedingungen. Die TäterInnen nutzen den meist illegalisierten Aufenthalt der Frauen aus. Sie schaffen abhängige Situationen, erpressen und bedrohen die Frauen mit psychischer und/oder körperlicher Gewalt. Die Frauen werden meist von der Außenwelt isoliert. Frauenhandel im Bereich ungeschützter Arbeitsverhältnisse findet offenbar besonders im Haushalts- und Au-pair-, sowie im Gaststätten- und Pflegebereich statt. Diese Form des Frauenhandels ist als Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft als eigener Straftatbestand im §233 StGB (Strafgesetzbuch) geregelt.

Hier einige Lebensgeschichten.

Studie des Bundesweiten Koordinierungskreises gegen Frauenhandel und Gewalt an Frauen im Migrationsprozess e.V.:
KOK-Arbeitsausbeutung

Weitere Informationen zu diesem Thema:
Frauenhandel in ausbeuterische Arbeitsverhältnisse


Aktuelles

Projekt Myriam gestartet am
1. Oktober 2016!

Projektskizze Myriam

contra-Anzeige

Vielen Dank an das Kieler Spendenparlament

für die Ausstattung unseres Beratungsraumes!

KONTAKT

Beratung:
Telefon
0431 / 55 77 91 91
contra@frauenwerk.
nordkirche.de

Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit:
Telefon
0431 / 55 77 91 90
contra@frauenwerk.
nordkirche.de



Navigation