Frauenhandel in die Prostitution, auch Zwangsprostitution genannt, ist die wohl bekannteste Form von Frauenhandel. Betroffen sind vornehmlich Migrantinnen, zunehmend aber auch deutsche Frauen. Von Zwangsprostitution spricht man, wenn Frauen durch Täuschung, Erpressung oder unter falschen Versprechungen in die Prostitution gebracht werden. Über die Tatsache, dass sie als Prostituierte arbeiten sollen, waren die Frauen nicht informiert, andere Jobs wurden ihnen versprochen, z.B. als Reinigungskraft oder Kellnerin.
Es gibt aber auch Frauen, die sich bewusst entscheiden, mit Prostitution ihr Geld zu verdienen. Hier liegt Frauenhandel vor, wenn diese Frauen über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen getäuscht wurden, ihnen der Lohn teilweise oder ganz vorenthalten wird oder sie z.B. nicht frei entscheiden können, wie lange sie arbeiten, wie viele Freier sie bedienen wollen etc.
In all diesen Situationen bereichert sich eine andere Person an der Frau und ihrer Tätigkeit, bringt sie in Abhängigkeit und hindert sie mit diversen Methoden und Mitteln daran, aus der Prostitution auszusteigen. Die Frauen werden meist sehr isoliert und haben wenig Kontakte in die Außenwelt. Durch den Druck und die ständige Erpressung empfinden die Frauen ihre Situation oft als ausweglos. Hier einige Lebensgeschichten.
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Frauenhandel in die Prostitution